Beiträge 2017

Die Beiträge aus der Facebook-Seite "AG Weser Werftarchiv" werden im Laufe der Zeit hier nochmal veröffentlicht.

 

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Eine Aufnahme aus dem Jahre 1921. Die Werft verfügte über einen Großhelgen, den "Helling V" und 4 kleinere Helgen, der "Helling I", "Helling II", "Helling III" und "Helling IV". In den langgestreckten Hallen befanden sind Schiffbauwerkstätten, Kupferschmiede, Turbinenbauanlage, Tischerlei- und Schreinerei, sowie Lager und Magazine. Am Kopfende des Werfthafens befand sich zu diesem Zeitpunkt noch eine Freiläche, das sog. Kap-Horn Land, wo in den 1930er Jahren zwei Baudocks entstehen sollten, aber nur eines fast fertiggestellt wurde und 1944/1945 zum U-Boot-Bunker umgebaut werden sollte. Näheres hierzu auf folgender Seite:

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Schiffsname: Vassiliki Colocotronis

Typ: Turbinentanker

Baunummer: 1391

Auftraggeber: Panseguro Armadora S.A., Panama

Maße: 370,00 m x 64,00 m

Verdrängung: 185000 BRT

Leistung: 45000 PS

Stapellauf: 08.03.1975

Übergabe: 11.07.1975

 

Laufbahn:

1975 bis 1976 als "Vassiliki Colocotronis"

1976 bis 1983 als "Bremen"
1983 bis 1986 als "Klelia"
1986 bis 1996 als "White Rose"

1996 Verkauft und verschrottet

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Eine Aufnahme aus dem Jahre 1983. Auf dem Querbalken des großen 750 t Bockkranes mit dem Hebezeug des großen Hubwerkes. Insgesamt hatte der Bockkran 3 Hubwerke. Ein Haupthubwerk, ein kleines Hubwerk und einen Hilfskran an der Seite. Hinter dem Hebegeschirr kann man das Schimmdock IV erkennen. In 74 m Höhe wurde dieses Foto aufgenommen. Die Krankanzel hängt auf 58 m.

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Schiffsname: Niedersachsen

Typ: Fregatte F122

Baunummer: 1410

Auftraggeber: Bundeswehr & Bremer Vulkan, Bremen

Maße: 130,50 m x 14,40 m

Verdrängung: 3680 BRT

Leistung: 51.666 PS

Stapellauf: 09.06.1980

Übergabe: 31.01.1981

 

Laufbahn:

1981 bis 2015 als "Niedersachsen"

2015 noch verschrottet

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Eine Aufnahme aus dem Jahre 1953. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde die AG ,Weser´ teilweise Demontiert und auch der Großhelgen V, der sich an dieser Stelle befand, gesprengt. 1951 wurden wieder erste Schiffe repariert und das Neubauverbot letzlich komplett aufgehoben, sodas mit dem Neubau des Großhelgens begonnen werden konnte. Ganz vorne im Bilde ist ein Montagegerüst angebracht was beim später wieder entfernt wurde. 1967 wurde die Helgenanlage durch den großen 750 t Bockkran ersetzt, der von 1968 bis 1983 seinen dienst tat.

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Schiffsname: Drachenfels

Typ: Frachtmotorschiff

Baunummer: 1269

Auftraggeber: Drachenfels Reederei, Bremen

Maße: 143,13 m x 18,40 m

Verdrängung: 5781 BRT

Leistung: 4200 PS

Stapellauf: 24.02.1953

Übergabe: 14.04.1953

 

Laufbahn:

1953 bis 1972 als "Drachenfels"

1972 bis 1981 als "Tharaleos"

1981 bis 1982 als "Intra Traveller"

1982 verkauft und verschrottet

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Eine Aufnahme aus dem Jahre 1983. Der kleine 550 Tonnen Bockkran des Helgens "Wilhelm". Am Haken die 350 t schwere Deckshaus-Sektion des letzten auf der Werft gebauten Schiffes, der "Ubena" mit der Baunummer 1417. Der Helgen wurden nach dem Bremer Bürgermeister Wilhelm Kaisen benannt, denn er hatte dafür gesorgt, dass die Werft nicht demontiert wurde und 1951 wieder in den Schiffsneubau einsteigen durfte.

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Schiffsname: Bremen IV

Typ: Passagier - Schnelldampfer

Baunummer: 872

Auftraggeber: Norddeutscher Lloyd, Bremen

Maße: 270,70 m x 31,00 m

Verdrängung: 51656 BRT

Leistung: 92500 PS

Stapellauf: 16.08.1928

Übergabe: 24.06.1929

 

Laufbahn:

1929 bis 1941 als "Bremen IV"

1941 durch Feuer zerstört

1944 bis 1946 Verschrottung in Bremerhaven

1946 bis heute, liegen Wrackreste am Ufer bei Nordenham.

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Eine Aufnahme aus dem Jahre 1921. Links das um 1917 erbaute Arbeiteramt, dass heutige Lichthaus. Das kleinere Backsteingebäude vor dem Arbeiteramt war das Pförtnerhaus mit Wartehalle. Dort befand sich auch das Tor 1. Anfang der 1980er Jahre wurde es abgerissen. Der Prachtbau im Hintergrund war das Verwaltungsgebäude der Werft und wurde von 1903 bis 1905 errichtet. Während des Krieges erlitt der Dachstuhl schwere Schäden und wurde 1949 in anderer Form neu errichtet. Heute steht dieses Gebäude unter Denkmalschutz.

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